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SUMMARY:Anette Dowideit über ihr Buch „Ich bin doch kein Rassist\, aber …“
DESCRIPTION:Email this Page		\n	\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nMigration verändert Gesellschaften. Das schafft Chancen\, aber auch neue Konflikte. Manche Zuwanderer bringen Erfahrungen oder Wertvorstellungen mit\, die mit den Normen einer liberalen Demokratie kollidieren. Über diese Probleme müssen wir offen sprechen können. Denn nur wer Probleme klar benennt\, kann Lösungen finden. \n\n\n\nGenau daran scheitert die Debatte in Deutschland häufig. Die einen meiden das Thema aus Angst vor Rassismusvorwürfen. Die anderen überzeichnen Probleme und leiten daraus politische Forderungen ab\, die oft weder praktikabel noch mit den Grundrechten vereinbar sind. Dazwischen wächst das Gefühl\, über Migration könne nicht mehr offen gesprochen werden – ein Eindruck\, der wiederum den Rechten in die Hände spielt. \n\n\n\nDas Ergebnis sind verhärtete Fronten\, fruchtlose Debatten und eine Gesellschaft\, die zunehmend auseinanderdriftet. Darüber diskutiert CORRECTIV-Chefredakteurin Anette Dowideit mit Moderator Michel Abdollahi – und versucht\, die notwendige Debatte über Migration wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.
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SUMMARY:Exile Talks Movie Night: Kashmir
DESCRIPTION:Email this Page		\n	\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nThis edition of Exile Talks begins with selected excerpts from Kus Kari Kongul – A Song for the Vanishing Fields (2025) \, a documentary by Kashmiri journalist and filmmaker Sajad Rasool that explores the transformation of land\, livelihoods\, and power in contemporary Kashmir. \n\n\n\nFollowing the screening\, we will be joined by two filmmakers from Kashmir for a conversation on press freedom and artistic expression in India\, with a particular focus on Kashmir. Together\, we will discuss the political realities of reporting and filmmaking under increasing pressure\, the role of Germany and Europe in their relationship with India\, and the particular challenges faced by female filmmakers.
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SUMMARY:„Akten des Missbrauchs“: Film-Screening mit Nachgespräch
DESCRIPTION:Email this Page		\n	\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nEin Zufallsfund eröffnet die Spur zu einem geheimen Vatikan-Archiv: Darin lagern Dokumente über unzählbare Verbrechen im Namen der katholischen Kirche. \n\n\n\nDie Geschichte beginnt bei Andreas Perr aus Bayern. Er wurde als Kind von seinem Priester missbraucht. Die Folgen dieser Taten begleiten ihn bis heute. Obwohl die Taten strafrechtlich verjährt sind\, sucht Perr nach Wiedergutmachung. Vor Gericht fordert er deshalb Schmerzensgeld vom Erzbistum München und Freising. \n\n\n\nDie Dokumentation verfolgt die Spuren des Verfahrens\, stößt auf einen brisanten Brief des ehemaligen Papst Benedikt XVI und von dort auf immer mehr interne Schreiben der Kirche\, die in ein Netzwerk rund um den Globus führen: in die USA\, nach Italien\, Portugal\, bis nach Kolumbien. Überall zeigt sich ein ähnliches Muster. Vorwürfe gegen Priester werden gemeldet\, Berichte verfasst und nach Rom geschickt – doch Konsequenzen bleiben aus oder verzögern sich über Jahre. Täter werden geschützt. Im Mittelpunkt dieser akribischen Erfassung des Missbrauchs: der Vatikan. \n\n\n\nIn den Archiven des Vatikans lagern bis heute Akten\, Briefe und Protokolle des Missbrauchs – Zeugnisse von Verbrechen\, Wissen und Entscheidungen. Wie viel wusste die Kirche? Und wer entschied\, welcher Täter verfolgt werden sollte\, wer unbehelligt bleiben durfte\, was verborgen bleibt? \n\n\n\n„Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“ erzählt von Menschen\, die das Schweigen brechen: von Betroffenen\, die für Gerechtigkeit kämpfen\, von Initiativen\, die eigene Archive aufbauen\, und von Journalisten\, die trotz Widerständen weiter recherchieren. Der Film legt die Strukturen eines Missbrauchs-Systems offen\, das jahrzehntelang funktionieren konnte\, weil es im Verborgenen blieb. \n\n\n\nEine investigative Reise in das Machtzentrum der Kirche – und zu der Frage\, wie lange dieses Archiv noch verschlossen bleiben darf. \n\n\n\nIm Anschluss an die Filmvorführung laden wir zu einem Nachgespräch mit Marcus Bensmann und Anna Kassin\, dem Reporter und der Reporterin hinter der Recherche ein. Moderiert wird das Gespräch von Fernsehmoderator und -journalist Eric Marr. \n\n\n\nSensibler InhaltDiese Veranstaltung thematisiert sexuellen Missbrauch\, Machtmissbrauch und institutionelles Versagen innerhalb der katholischen Kirche. Die dargestellten Inhalte beruhen auf realen Erfahrungen\, Berichten und historischen Zusammenhängen. Sie enthalten Beschreibungen von sexualisierter Gewalt\, spirituellem Missbrauch sowie deren psychischen und sozialen Folgen.Wenn diese Inhalte starke emotionale Reaktionen auslösen\, kann es hilfreich sein\, sich Unterstützung zu holen – etwa bei vertrauten Personen oder professionellen Beratungsstellen.
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LOCATION:Haus Dacheröden\, Anger 37\, Erfurt\, Thüringen\, 99084
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