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Veranstaltungsserie: Die CORRECTIV-Story

Demokratie stärken mit Recherchen: David Schraven und Elisa Hoven im Gespräch

19. März um 17:15 18:00 in Leipzig

© CORRECTIV / Ivo Mayr; fotostudioneukoellnde; Madlen Krippendorf

Journalismus ist als „vierte Gewalt“ unverzichtbar für die Demokratie. Doch welche Art von Journalismus braucht es, um gegen Desinformation, Populismus und schwindendes Medienvertrauen zu bestehen?

Für David Schraven, Autor von „Die CORRECTIV-Story“, war die Antwort klar, als er 2014 CORRECTIV gründete – das erste gemeinnützige Medienhaus Deutschlands: Ein spendenfinanziertes, partizipatives Modell garantiert unabhängige Berichterstattung und gibt Bürgerinnen und Bürgern das Handwerkszeug, um selbst zu recherchieren und Fakten zu überprüfen.

Wie das funktioniert, was sich seitdem getan hat und welche Herausforderungen auf den Journalismus zukommen, diskutiert David Schraven mit der Autorin und Verfassungsrichterin Elisa Hoven. In ihrem Buch „Das Ende der Wahrheit?“ diagnostiziert Hoven angesichts von Social Bots und Deepfakes, aber auch einseitiger Berichterstattung, einen gefährlichen Vertrauensverlust in Medien und Institutionen. Die Juristin plädiert nicht nur für die Schaffung neuer Digitalgesetze, sondern auch für mehr Ambivalenz und Objektivität im Journalismus.

Beim Forum Offene Gesellschaft diskutieren Elisa Hoven und David Schraven über die Verantwortung und die Zukunft der Medien, über Desinformation und den Wert des Zweifels.

Das Gespräch wird moderiert von Medienjournalistin und Autorin Jenni Zylka.

Halle 2, Stand B 500
Leipzig, Sachsen 04356