Schlagwort: Frankfurter Buchmesse

  • FBM: Messages from Russia’s Neo-Gulags

    FBM: Messages from Russia’s Neo-Gulags

    10. Oktober um 10:00 – 10:30 in Frankfurt am Main

    CORRECTIV/Ivo Mayr / Olesya Moroz

    Die Diskussion findet in englischer Sprache statt.

    Was geschieht, wenn ein Staat das Recht durch Gewalt ersetzt? Wenn Gerichte nicht mehr unabhängig sind, Menschenrechte außer Kraft gesetzt werden und Folter zum Instrument staatlicher Herrschaft wird?

    Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine sind Tausende Menschen verschleppt, gefoltert und festgehalten worden. In diesem Buch berichten ukrainische Frauen und Männer von ihrer Gefangenschaft in russischen Haftlagern und Gefängnissen. Zu Wort kommen auch Russen, die wegen eines kritischen Wortes im Neo-Gulag landeten.

    Sie erzählen von Schlägen, Stromfolter, Erniedrigung und Willkür. Sie zeichnen das Bild eines modernen Gulag-Systems, in dem Gewalt zum Prinzip staatlicher Herrschaft geworden ist.

    Die Zeugnisse der Überlebenden zeigen, worum es in der europäischen Debatte über Wehrpflicht, Abschreckung und Selbstverteidigung tatsächlich geht. Sie zeigen, wogegen wir uns wehren müssen und was geschieht, wenn ein demokratischer Rechtsstaat einem autoritären Regime weicht. Wären wir in Deutschland und Europa in der Lage, unsere Freiheit gegen Putin zu verteidigen?

    „Botschaften aus dem Neo-Gulag“ ist ein Buch über die Opfer eines brutalen Systems. Vor allem aber ist es ein Buch über die Frage, wie weit wir bereit sind zu gehen, um Freiheit, Menschenrechte und Rechtsstaat zu schützen. Denn wenn wir nicht bereit sind, unsere Demokratie zu verteidigen, wer wird es dann für uns tun?

    Podiumsgäste:

    • David Schraven (Publisher CORRECTIV)
    • Sergey Lukashevskiy (Chefredakteur Radio Sakharov)
    • Yuliia Bohdan (Director CLEAR)
    Ludwig-Erhard-Anlage 1
    Frankfurt am Main, Hessen 60327

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  • FBM26: „Ich bin doch kein Rassist, aber …“ – Für eine ehrliche Debatte über Migration

    FBM26: „Ich bin doch kein Rassist, aber …“ – Für eine ehrliche Debatte über Migration

    11. Oktober um 14:00 – 15:00 in Frankfurt am Main

    (c) CORRECTIV/Ivo Mayr / Vanessa Wunsch

    Migration verändert Gesellschaften. Das schafft Chancen, aber auch neue Konflikte. Manche Zuwanderer bringen Erfahrungen oder Wertvorstellungen mit, die mit den Normen einer liberalen Demokratie kollidieren. Über diese Probleme müssen wir offen sprechen können. Denn nur wer Probleme klar benennt, kann Lösungen finden.

    Genau daran scheitert die Debatte in Deutschland häufig. Die einen meiden das Thema aus Angst vor Rassismusvorwürfen. Die anderen überzeichnen Probleme und leiten daraus politische Forderungen ab, die oft weder praktikabel noch mit den Grundrechten vereinbar sind. Dazwischen wächst das Gefühl, über Migration könne nicht mehr offen gesprochen werden – ein Eindruck, der wiederum den Rechten in die Hände spielt.

    Das Ergebnis sind verhärtete Fronten, fruchtlose Debatten und eine Gesellschaft, die zunehmend auseinanderdriftet. Darüber diskutiert CORRECTIV-Chefredakteurin Anette Dowideit mit Tülin Sezgin (Comedienne, Schauspielerin, Autorin) und Lara Grewe (Journalistin). Gemeinsam versuchen sie, die notwendige Debatte über Migration wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.

    Ludwig-Erhard-Anlage 1
    Frankfurt am Main, 60327 Germany
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  • Warnung an Deutschland: Marcus Bensmann und Can Dündar bei OPEN BOOKS

    Warnung an Deutschland: Marcus Bensmann und Can Dündar bei OPEN BOOKS

    9. Oktober um 17:00 – 18:00 in Frankfurt am Main

    Can Dündar weiß, wie schnell eine Demokratie kippen kann. Der türkische Journalist deckt 2015 geheime Waffenlieferungen seiner Regierung auf. Kurz darauf wird er verhaftet, als Spion angeklagt und zum Staatsfeind erklärt. Vor dem Gerichtsgebäude schießt ein Attentäter auf ihn. Dündar überlebt und flieht ins Exil nach Berlin. Auch Marcus Bensmann hat autoritäre Gewalt aus nächster Nähe erlebt – in Usbekistan, Kasachstan und im Krieg in der Ukraine.

    Beide Journalisten haben gesehen, wie Demokratien ausgehöhlt, Medien unter Druck gesetzt und Gegner verfolgt werden. Aus ihren Erfahrungen entstehen drängende Fragen: Woran erkennt man den Moment, in dem eine Demokratie stirbt? Wann muss eine Gesellschaft handeln, bevor es zu spät ist?

    Dieses Buch ist Dündars und Bensmanns gemeinsamer Weckruf. Es geht um Freiheit und ihre Grenzen, um Propaganda, Einschüchterung und den Umgang einer Demokratie mit ihren Feinden – bis hin zur Frage, ob wir ein Verbotsverfahren für die AfD brauchen.

    Domplatz 3
    Frankfurt am Main, 60311 Germany
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  • FBM26: Warnung an Deutschland: Wir haben erlebt, wie Demokratien sterben.

    FBM26: Warnung an Deutschland: Wir haben erlebt, wie Demokratien sterben.

    11. Oktober um 13:00 – 14:00 in Frankfurt am Main

    Can Dündar weiß, wie schnell eine Demokratie kippen kann. Der türkische Journalist deckt 2015 geheime Waffenlieferungen seiner Regierung auf. Kurz darauf wird er verhaftet, als Spion angeklagt und zum Staatsfeind erklärt. Vor dem Gerichtsgebäude schießt ein Attentäter auf ihn. Dündar überlebt und flieht ins Exil nach Berlin. Auch Marcus Bensmann hat autoritäre Gewalt aus nächster Nähe erlebt – in Usbekistan, Kasachstan und im Krieg in der Ukraine.

    Beide Journalisten haben gesehen, wie Demokratien ausgehöhlt, Medien unter Druck gesetzt und Gegner verfolgt werden. Aus ihren Erfahrungen entstehen drängende Fragen: Woran erkennt man den Moment, in dem eine Demokratie stirbt? Wann muss eine Gesellschaft handeln, bevor es zu spät ist?

    Dieses Buch ist Dündars und Bensmanns gemeinsamer Weckruf. Es geht um Freiheit und ihre Grenzen, um Propaganda, Einschüchterung und den Umgang einer Demokratie mit ihren Feinden – bis hin zur Frage, ob wir ein Verbotsverfahren für die AfD brauchen.

    Ludwig-Erhard-Anlage 1
    Frankfurt am Main, 60327 Germany
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  • „Ich bin doch kein Rassist, aber …“: Anette Dowideit bei OPEN BOOKS

    „Ich bin doch kein Rassist, aber …“: Anette Dowideit bei OPEN BOOKS

    10. Oktober um 17:00 – 18:00 in Frankfurt am Main

    Migration verändert Gesellschaften. Das schafft Chancen, aber auch neue Konflikte. Manche Zuwanderer bringen Erfahrungen oder Wertvorstellungen mit, die mit den Normen einer liberalen Demokratie kollidieren. Über diese Probleme müssen wir offen sprechen können. Denn nur wer Probleme klar benennt, kann Lösungen finden.

    Genau daran scheitert die Debatte in Deutschland häufig. Die einen meiden das Thema aus Angst vor Rassismusvorwürfen. Die anderen überzeichnen Probleme und leiten daraus politische Forderungen ab, die oft weder praktikabel noch mit den Grundrechten vereinbar sind. Dazwischen wächst das Gefühl, über Migration könne nicht mehr offen gesprochen werden – ein Eindruck, der wiederum den Rechten in die Hände spielt.

    Das Ergebnis sind verhärtete Fronten, fruchtlose Debatten und eine Gesellschaft, die zunehmend auseinanderdriftet. Anette Dowideits Buch ist der Versuch, die notwendige Debatte über Migration wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.

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