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  • Leipziger Buchmesse: Scrollen, zweifeln, verstehen: So kann Medienbildung auf TikTok aussehen

    Leipziger Buchmesse: Scrollen, zweifeln, verstehen: So kann Medienbildung auf TikTok aussehen

    20. März um 11:00 11:30 in Leipzig

    Wie vermittelt man Medienkompetenz in einer Welt, in der TikTok-Algorithmen schneller sind als Schulbücher? Wie erreicht man Jugendliche, die täglich mit einer Flut aus News, Meinungen und Desinformation konfrontiert sind?

    In unserem Talk geben wir Einblicke in unsere Arbeit bei Salon5, der Jugendredaktion von CORRECTIV. Wir sprechen darüber, welche Workshops wir geben, welche
    Herausforderungen uns begegnen und was wir aus unserer bisherigen Arbeit gelernt haben. Dabei teilen wir auch unsere ganz konkreten Erfahrungen aus der Bildungsarbeit in Ostdeutschland und sprechen über regionale Besonderheiten, gesellschaftliche Spannungen und die Herausforderungen, die uns dort immer wieder begegnen.

    In unseren Workshops erleben wir, wie selbstverständlich Jugendliche digitale Plattformen nutzen und wie stark soziale Medien ihre Informationswelt prägen. Gleichzeitig begegnen uns Unsicherheiten im Umgang mit Quellen, mit algorithmischen Logiken und mit der Frage, welchen Informationen man eigentlich noch vertrauen kann. Wir berichten von Aha-Momenten, Widerständen und Situationen, in denen auch wir neu nachdenken mussten. Dabei geht es nicht nur um Desinformation oder Fake News, sondern um grundlegende Fragen von Vertrauen, Verantwortung und journalistischen Standards in digitalen Öffentlichkeiten.

    Wir laden Sie und Euch herzlich ein und freuen uns über aktive Fragen.

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  • Leipziger Buchmesse: Was tun gegen Lügen, Hass und Desinformation?

    Leipziger Buchmesse: Was tun gegen Lügen, Hass und Desinformation?

    22. März um 15:00 15:45 in Leipzig

    Im Netz kann jede und jeder Informationen veröffentlichen und verbreiten. Was eigentlich eine große Chance für die Demokratie sein könnte, ist zu ihrer Bedrohung geworden. Ohne journalistische Schranken fehlen Qualitätskontrollen und ethische Standards. Lügen und Propaganda verbreiten sich wie Lauffeuer in den Sozialen Medien. Wenn Menschen für jeden Bullshit, an den sie glauben möchten, vermeintliche Belege finden, wird der gesellschaftliche Dialog zersetzt.

    Wie lässt sich Falschnachrichten und Verschwörungserzählungen begegnen, ob im Privaten oder online? Wie kann eine Gesellschaft, in der Wahrheit zur Entscheidung geworden zu sein scheint, wieder eine gemeinsame Gesprächsgrundlage finden?

    CORRECTIV-Journalist Bastian Schlange diskutiert, wie eine redaktionelle Gesellschaft aussehen könnte, in der jede oder jeder Einzelne Verantwortung übernimmt. Wer Glück hat, kann bei einer ganz besonderen Version von Bullshit-Bingo tolle Preise abstauben.

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  • Leipziger Buchmesse: Imperium ohne Ende? Russischer Kolonialismus von Zaren bis Putin

    Leipziger Buchmesse: Imperium ohne Ende? Russischer Kolonialismus von Zaren bis Putin

    21. März um 11:00 11:30 in Leipzig

    Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Information in English can be found below.

    Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine reiht sich in eine lange, oft übersehene Geschichte des russischen Kolonialismus. Vom Zarenreich über die Sowjetunion bis heute zeigt sich ein Muster aus Expansion, Unterdrückung und Gewalt. Warum wird russischer Kolonialismus kaum benannt – und was bedeutet das für heutige Konflikte?

    Darüber sprechen wir mit dem ukrainischen Journalisten Maksym Eristavi. Er macht mit seinem Buch „Russischer Kolonialismus“ anhand persönlicher Erfahrungen und der künstlerischen Aufarbeitung historischer Fakten sichtbar, was viele übersehen: dass Putins Krieg gegen die Ukraine kein Einzelfall ist, sondern Teil der jahrhundertealten Strategie einer Kolonialmacht.

    „Eine Formel. Dutzende Invasionen. Millionen Stimmen vor uns wurden ermordet oder assimiliert, ohne ihre Geschichten erzählen zu können. Das russische Kolonialreich hat sich über Jahrhunderte offen vor unseren Augen versteckt. Wir haben überlebt, um es zu entlarven. Wir haben überlebt, um dem Imperium mit Fakten die Stirn zu bieten.“ – Maksym Eristavi

    English version:

    Putin’s war of aggression against Ukraine is part of a long, often overlooked history of Russian colonialism. From the Tsarist Empire to the Soviet Union and beyond, a pattern of expansion, oppression, and violence persists. Why is Russian colonialism rarely acknowledged, and what are the implications for today’s conflicts?

    Join us as we discuss these questions with Ukrainian journalist Maksym Eristavi. In his book “Russian Colonialism,” he uses personal experiences and artistic explorations of historical facts to reveal what many overlook: that Putin’s war against Ukraine is not an isolated case, but part of a centuries-old strategy of a colonial power.

    Messegelände Leipzig, Halle 4, E303
    Leipzig, Sachsen 04356

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  • Book-Talk auf der Leipziger Buchmesse: Wie funktioniert ein guter Buchblog?

    Book-Talk auf der Leipziger Buchmesse: Wie funktioniert ein guter Buchblog?

    21. März um 10:30 11:00 in Leipzig

    Bücher zu lieben ist das eine – andere dafür zu begeistern das andere. Deshalb versammeln wir von Book-Talk auf der Leipziger Buchmesse die erfolgreichsten deutschen Buchblogger.

    Gemeinsam erkunden wir, was gute Buchblogs auszeichnet: Wie finde ich meine Stimme? Wie baue ich eine Community auf? Und was macht Rezensionen wirklich lesenswert?

    Ein kurzer, inspirierender Einblick für alle, die ihre Leidenschaft fürs Lesen online teilen und mehr Menschen erreichen möchten.

    Messegelände Leipzig, Halle 5, G511
    Leipzig, Sachsen 04356

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  • Demokratie stärken mit Recherchen: David Schraven und Elisa Hoven im Gespräch

    Demokratie stärken mit Recherchen: David Schraven und Elisa Hoven im Gespräch

    19. März um 17:00 17:45 in Leipzig

    © CORRECTIV / Ivo Mayr; fotostudioneukoellnde; Madlen Krippendorf

    Journalismus ist als „vierte Gewalt“ unverzichtbar für die Demokratie. Doch welche Art von Journalismus braucht es, um gegen Desinformation, Populismus und schwindendes Medienvertrauen zu bestehen?

    Für David Schraven, Autor von „Die CORRECTIV-Story“, war die Antwort klar, als er 2014 CORRECTIV gründete – das erste gemeinnützige Medienhaus Deutschlands: Ein spendenfinanziertes, partizipatives Modell garantiert unabhängige Berichterstattung und gibt Bürgerinnen und Bürgern das Handwerkszeug, um selbst zu recherchieren und Fakten zu überprüfen.

    Wie das funktioniert, was sich seitdem getan hat und welche Herausforderungen auf den Journalismus zukommen, diskutiert David Schraven mit der Autorin und Verfassungsrichterin Elisa Hoven. In ihrem Buch „Das Ende der Wahrheit?“ diagnostiziert Hoven angesichts von Social Bots und Deepfakes, aber auch einseitiger Berichterstattung, einen gefährlichen Vertrauensverlust in Medien und Institutionen. Die Juristin plädiert nicht nur für die Schaffung neuer Digitalgesetze, sondern auch für mehr Ambivalenz und Objektivität im Journalismus.

    Beim Forum Offene Gesellschaft diskutieren Elisa Hoven und David Schraven über die Verantwortung und die Zukunft der Medien, über Desinformation und den Wert des Zweifels.

    Das Gespräch wird moderiert von Medienjournalistin und Autorin Jenni Zylka.

    Halle 5, K 500
    Leipzig, Sachsen 04356 Germany

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  • Demokratie stärken mit Recherchen: Die CORRECTIV-Story

    Demokratie stärken mit Recherchen: Die CORRECTIV-Story

    19. März um 20:30 22:00 in Leipzig

    Vor etwas über zehn Jahren begann alles mit ein paar Fragen: Wie wäre es, wenn man das Beste einer Zeitung nimmt und den langweiligen Kram drum herum einfach weglässt? Wie wäre es gar, wenn Joseph Beuys recht hätte und jeder Mensch Journalist sein könnte? Was würde sich ändern, wenn man dann noch Kunst, Bildung und Jugendliche ernst nähme? Was wäre, wenn man sogar Formate sprengt?

    Diese Fragen hat sich David Schraven gestellt, Gründer und Publisher von CORRECTIV, als er seinen Job als Leiter des Recherche-Ressorts bei der WAZ-Gruppe kündigte und mit einer Handvoll Mitarbeitern das Abenteuer begann, eine neue Redaktion aufzubauen.

    Inzwischen ist CORRECTIV aus der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Trotz vieler Hürden und Gegenwind wurde Deutschlands erste gemeinnützige Rechercheredaktion Realität. Mittlerweile arbeiten über 180 Menschen bei CORRECTIV. Die Redaktion schaffte immer wieder Innovationen und große Enthüllungen. Von den CumEx-Files über den Aufbau der ersten Faktencheck-Redaktion Deutschlands bis zur Enthüllung des Geheimplans gegen Deutschland. CORRECTIV hat die deutschen Medien nachhaltig geprägt.

    „Die CORRECTIV-Story“ ist eine journalistische Reise zur Entstehungsgeschichte einer
    Redaktion, die Journalismus immer wieder neu denkt. Darüber möchten Autor David
    Schraven und CORRECTIV-Chefredakteurin Anette Dowideit sprechen, Fragen beantworten und diskutieren.

    Konradstraße 27
    Leipzig, 04315

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  • Leipziger Buchmesse: Marcus Bensmann über „Akten des Missbrauchs“

    Leipziger Buchmesse: Marcus Bensmann über „Akten des Missbrauchs“

    22. März um 12:00 12:30 in Leipzig

    Ein Netzwerk der Vertuschung. Eine Registratur, die es nicht geben dürfte. Und eine Spur, die bis ins Herz der katholischen Kirche führt. 

    Was als lokale Recherche zu einzelnen Missbrauchsfällen an Kindern beginnt, entwickelt sich zu einer Jagd rund um die Welt und einer Suche nach geheimen Briefen des Vatikans. Vom Ruhrgebiet, nach Frankreich, Italien, Portugal, in die USA, nach Kolumbien und Australien. Mit jeder neuen Akte verdichtet sich der Verdacht: Im Herzen des Vatikans existiert eine einzigartige Registratur, die den Weg in ein Archiv weist, das Informationen zu klerikalen Missbrauchstätern weltweit sammelt und verwahrt. Einige verurteilt, viele unbekannt, ihre Verantwortung oft vertuscht. 

    Es ist ein System, das Täterschutz und Machterhalt über das Leid von Millionen Opfern sexuellen Missbrauchs stellt. In seinem Zentrum steht eine der einflussreichsten Figuren der Kirche: der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI. 

    „Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“ ist ein journalistischer Krimi, der ein unfassbares Geheimarchiv enthüllt. Eine Recherche über Schuld, Macht und Missbrauch.

    CORRECTIV-Journalist Bastian Schlange spricht darüber im Rahmen der Leipziger Buchmesse mit dem Autor des Buchs, Marcus Bensmann.

    Sensibler Inhalt
    Diese Veranstaltung thematisiert sexuellen Missbrauch, Machtmissbrauch und institutionelles Versagen innerhalb der katholischen Kirche. Die dargestellten Inhalte beruhen auf realen Erfahrungen, Berichten und historischen Zusammenhängen. Sie enthalten Beschreibungen von sexualisierter Gewalt, spirituellem Missbrauch sowie deren psychischen und sozialen Folgen.
    Wenn diese Inhalte starke emotionale Reaktionen auslösen, kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen – etwa bei vertrauten Personen oder professionellen Beratungsstellen.

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  • „Akten des Missbrauchs“: Preview im Rahmen der Leipziger Buchmesse

    „Akten des Missbrauchs“: Preview im Rahmen der Leipziger Buchmesse

    20. März um 19:00 21:00 in Leipzig

    Ein Zufallsfund eröffnet die Spur zu einem geheimen Vatikan-Archiv: Darin lagern Dokumente über unzählbare Verbrechen im Namen der katholischen Kirche.

    Die Reise beginnt in einem Gerichtssaal in Essen. Hier steht Wilfried Fesselmann 46 Jahre nach dem Missbrauch seinem Täter erstmals wieder gegenüber. Dem Priester, der ihn als Kind sexuell missbraucht hat. Der Fall ist verjährt – doch Fesselmann sucht Gerechtigkeit.

    Die Dokumentation verfolgt die Spuren des Verfahrens, stößt auf einen brisanten Brief des ehemaligen Papst Benedikt XVI und von dort auf immer mehr interne Schreiben der Kirche, die in ein Netzwerk rund um den Globus führen: in die USA, nach Italien, Portugal, bis nach Kolumbien. Überall zeigt sich ein ähnliches Muster. Vorwürfe gegen Priester werden gemeldet, Berichte verfasst und nach Rom geschickt – doch Konsequenzen bleiben aus oder verzögern sich über Jahre. Täter werden geschützt. Im Mittelpunkt dieser akribischen Erfassung des Missbrauchs: der Vatikan.

    In den Archiven des Vatikans lagern bis heute Akten, Briefe und Protokolle des Missbrauchs – Zeugnisse von Verbrechen, Wissen und Entscheidungen. Wie viel wusste die Kirche? Und wer entschied, welcher Täter verfolgt werden sollte, wer unbehelligt bleiben durfte, was verborgen bleibt?

    „Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“ erzählt von Menschen, die das Schweigen brechen: von Betroffenen, die für Gerechtigkeit kämpfen, von Initiativen, die eigene Archive aufbauen, und von Journalisten, die trotz Widerständen weiter recherchieren. Der Film legt die Strukturen eines Missbrauchs-Systems offen, das jahrzehntelang funktionieren konnte, weil es im Verborgenen blieb.

    Eine investigative Reise in das Machtzentrum der Kirche – und zu der Frage, wie lange dieses Archiv noch verschlossen bleiben darf.

    Im Anschluss an die Filmvorführung laden wir zum Q & A mit Anna Kassin und Marcus Bensmann, den Reportern hinter der Recherche, ein.

    Sensibler Inhalt
    Diese Veranstaltung thematisiert sexuellen Missbrauch, Machtmissbrauch und institutionelles Versagen innerhalb der katholischen Kirche. Die dargestellten Inhalte beruhen auf realen Erfahrungen, Berichten und historischen Zusammenhängen. Sie enthalten Beschreibungen von sexualisierter Gewalt, spirituellem Missbrauch sowie deren psychischen und sozialen Folgen.
    Wenn diese Inhalte starke emotionale Reaktionen auslösen, kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen – etwa bei vertrauten Personen oder professionellen Beratungsstellen.

    Hinweis für die Presse
    Medienvertreter können sich unter verlag@correctiv.org kostenfrei für die Preview akkreditieren. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung das Medium an, für das Sie berichten. Eine Bestätigung über die Berücksichtigung Ihrer Akkreditierung erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung.

    Spinnereistraße 7
    Leipzig, Sachsen 04179
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