Schlagwort: Theater und Journalismus

  • Auf Spurensuche: History on Stage

    Auf Spurensuche: History on Stage

    15. Oktober um 15:00 – 17:00 in Düsseldorf

    Wie lassen sich investigativer Journalismus, Geschichte und Theater miteinander verbinden? In Kooperation mit CORRECTIV haben Studierende der Geschichts-, Medien- und Kulturwissenschaften unter journalistischer und dramaturgischer Betreuung an eigenen Konzepten gearbeitet, um gegenwartsrelevante historische Themen auf die Theaterbühne zu bringen.

    Am 15.11.2026 präsentieren sie im Düsseldorfer ZAKK ihre Ergebnisse:
    Unter dem Titel „Auf Spurensuche: History on Stage“ bringen sechs junge Frauen ihre Recherchen zu den Themen Schwangerschaftsabbruch und das Recht auf Selbstbestimmung, „Gastarbeit“ und Migration in der Pflege sowie zur Social Media Präsenz der rechtsextremistischen Frauengruppe Lukreta auf die Bühne.

    Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr.

    Fichtenstraße 40
    Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen 40233

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  • Die deutsche Bahn AG – Ein tragikomischer Bühnenessay

    Die deutsche Bahn AG – Ein tragikomischer Bühnenessay

    16. Oktober um 20:00 in Magdeburg

    Gratiswasser in Tetrapacks als Trost für verpasste Anschlusszüge, Verwirrung am Bahnsteig, defekte WCs, fehlende Waggons und Verspätung, Verspätung, Verspätung: Die Probleme der Deutschen Bahn sind allgegenwärtig. Doch was steckt hinter der Krise?
 Calle Fuhr gibt sich nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. In monatelangen Recherchen untersucht er die Zusammenhänge hinter der Bahnkrise, taucht in das Firmennetzwerk Deutsche Bahn AG ein, analysiert politische Klüngeleien und sucht nach Hebeln, um die Bahn wieder auf die Spur zu bringen.

    Tickets sind direkt über den Webshop des Theaters erhältlich für 18 € (ermäßigt 11 €).
    
Weitere Informationen gibt es hier.

    Otto-von-Guericke-Straße 64
    Magdeburg, 39104 Germany
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  • Open Call – Theater und Journalismus: Wir bauen ein bundesweites Netzwerk

    Open Call – Theater und Journalismus: Wir bauen ein bundesweites Netzwerk

    23. Oktober um 09:00 – 24. Oktober um 13:30 in Berlin

    Was entsteht, wenn Theater und Journalismus nicht nur punktuell zusammenkommen, sondern von der Recherche über das Schreiben bis zur Bühne eng zusammenarbeiten? Welche Arbeitsweisen, Kompetenzen und Strukturen braucht es dafür?

    Gemeinsam mit dem Schauspiel Köln hat CORRECTIV im vergangenen Jahr den Schwerpunkt „Theater und Journalismus“ aufgebaut und praktische Erfahrungen gesammelt, wie Theater und Journalismus zu den brennenden Fragen unserer Zeit zusammenarbeiten können.

    Jetzt gehen wir den nächsten Schritt: Wir bringen Menschen aus Theater und Journalismus zusammen, die diese Zusammenarbeit weiterentwickeln, ein bundesweites Netzwerk aktiv mit aufbauen und neue Stücke und Produktionen auf den Weg bringen wollen.

    Beim ersten Netzwerktreffen vom 23. bis 24. Oktober 2026 in Berlin teilen CORRECTIV und das Schauspiel Köln Erfahrungen aus der bisherigen Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie journalistische und künstlerische Arbeitsweisen ineinandergreifen können, welche Formen der Zusammenarbeit funktionieren und welche Strukturen es braucht, damit daraus langfristige Kooperationen und neue Produktionen entstehen können.

    Dabei geht es nicht darum, ein fertiges Modell zu übertragen. Wir wollen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Arbeitsweisen zusammenbringen und daraus weitere Wege für die Praxis entwickeln.

    Das Treffen in Berlin ist der Auftakt. Vom 11. bis 13. Dezember kommen wir in Köln für weitere 1,5 Tage zusammen, um mit interessierten Beteiligten konkret an Recherche-, Stoff- und Stückideen zu arbeiten.

    Format Netzwerktreffen 1 (23.-24.10.2026):
    Geplante Programmzeiten:

    • Freitag 9:00 – 17:00 Uhr
    • Freitag ab 18:00 Uhr gemeinsames Abendessen
    • Samstag 9:00 – 13:30 Uhr

    Für wen ist das Netzwerktreffen?
    Wir suchen Menschen, die die Verbindung von Theater und Journalismus aktiv mitgestalten und weiterentwickeln wollen, insbesondere:

    • dramaturgische Leitungen und Dramaturginnen
    • Regisseure
    • Autorinnen
      Vorerfahrungen an der Schnittstelle von Theater und Journalismus sind nicht zwingend notwendig. Entscheidend ist das Interesse, neue Formen der Zusammenarbeit praktisch mitzuentwickeln.

    Warum teilnehmen?

    • Perspektiven und Arbeitsweisen aus Theater und Journalismus zusammenbringen
    • neue Formen gemeinsamer Recherche, Stoffentwicklung und künstlerischer Zusammenarbeit entwickeln
    • Erfahrungen aus bestehenden Projekten kennenlernen und weiterdenken
    • Partner für neue Stücke, Produktionen und Kooperationen kennenlernen
    • das bundesweite Netzwerk „Theater und Journalismus“ von Anfang an mitgestalten

    Wie kann ich mich bewerben?
    Für das Netzwerktreffen stehen insgesamt 30 Plätze zur Verfügung. Einen Teil der Plätze vergeben wir über diese offene Ausschreibung.
    Wenn du Lust hast, neue Formen der Zusammenarbeit mitzuentwickeln und Teil des entstehenden Netzwerks zu werden, freuen wir uns auf deine Bewerbung.
    Das Bewerbungsformular findest du hier:
    https://kunstundjournalismus.correctiv.org/crowdnewsroom/bewerbung-netzwerk-treffen-1

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  • Should Journalists Take the Stage? Not Just Read – Experienced. The Craft of Bringing Journalism to the Stage.

    Should Journalists Take the Stage? Not Just Read – Experienced. The Craft of Bringing Journalism to the Stage.

    26. September um 10:15 – 12:30 in Danzig

    What is gained when a story is not just read but experienced?

    This session explores the nuts and bolts of live journalism: writing for the stage, working with actors, performing as journalists, and reaching audiences in ways that traditional reporting cannot. The panel reflects a variety of genres to show the public what is already out there – and what they shall see.

    On stage: Sanita Jemberga (Re:Baltica), moderator of discussion and backside driver for Re:Baltica live documentary with Riga’s Russian theatre about split in society after Russia’s invasion of Ukraine, Hanna Guggenberger (CORRECTIV), Mehis Pihla, Kaisa Osola.

    Plac Solidarności 1
    Danzig, Poland
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  • Brave Young Voices: The Courage to Disrupt

    Brave Young Voices: The Courage to Disrupt

    12. Oktober um 19:00 – 21:00

    Three continents. Three very different struggles. One question: What drives the need to speak up when staying silent would be safer?
    From Nepal to Venezuela to Togo, young people are finding ways to make themselves heard against forces that would have them silenced – through activism, journalism, poetry, creativity and protest. What does it mean to be young in our world today, in Asia, Africa and the Americas? What are the most pressing concerns? What connects Gen Z through vast geographic, economic and political differences?
    Join CORRECTIV for an intimate evening of readings, conversation and solidarity with three young voices who refuse to stay silent. Together, we’ll explore what it takes younger generations to speak up, find allies and turn expression into action – and ask what peer-to-peer solidarity can look like across borders, how this young dynamism can help everyone connect at a time of deepening polarisation.
    The evening ends with a chance to take action yourself by writing a solidarity letter to a young person currently imprisoned for speaking out.

    With Ayi Renaud Dossavi, Carlos Egaña and Pema Wangmo Lama.
    Solidarity action for Galal El-Behairy.

    The location will be shared after registration.

    Readings · Conversation · Q&A · Solidarity Action
    Free entry · In English

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  • Ökumenische Beatmesse – auch im Livestream

    Ökumenische Beatmesse – auch im Livestream

    27. September um 11:00 in Köln

    Ein Beatmessentag mit Kirchentagsatmosphäre! Am 27.9. unter diesem Motto: Zwischen Wut, Mut und Hoffnung. Die Beatmesse gestalten: Dominikanerpater Diethard Zils, Pfarrerin Julia Strecker, Pfarrer Ivo Masanek und das Beatmessenteam. Die Band „RUḤAMA Trio und Konsorten“ singt Lieder vom Vertrauen – zusammen mit dem Workshopchor und allen Mitfeierenden.

    Predigen wird Marcus Bensmann, Investigativjournalist beim Recherchenetzwerk Correctiv. Angesichts des Missbrauchsskandals macht er sichtbar, wo Verantwortliche in den Kirchen versagt haben. Zugleich ist er überzeugt, dass Kirchen eine wichtige Bedeutung für unsere Gesellschaft haben können. Er stärkt unsere Hoffnung, dass sie aus ihren Fehlern lernen, Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln.

    Das Beatmessenteam möchte dem Thema sexualisierte Gewalt in den Kirchen und deren Aufarbeitung Raum geben. Deshalb folgen auf die Beatmesse weitere Programmpunkte, die Sie unabhängig voneinander besuchen können. Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

    Nonnenwerthstr. 78
    Köln, Nordrhein-Westfalen 50937
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  • GEHEIME PLÄNE – ein Gespräch mit Jean Peters

    GEHEIME PLÄNE – ein Gespräch mit Jean Peters

    8. Oktober um 20:00 in Berlin

    Wie gewinnt man gegen den autoritären Backlash? Einmal im Monat spricht unser Reporter Jean Peters im Roten Salon mit Menschen, die es wissen: Strategen aus Kampagnenteams, sozialen Bewegungen, Parteien und Politik – und jenen, die demokratische Gegenwehr nicht nur geplant, sondern durchlebt haben. Tricks und Fails, Vorbereitung auf alles, was kommen mag.
    Zum Auftakt der Reihe am 8. Oktober veröffentlicht CORRECTIV eine neue Recherche. Um Quellen zu schützen, muss zum Zeitpunkt der Veranstaltungsankündigung das Thema noch geheim bleiben. So viel sei verraten: Es geht um rechte Medienmacht. Um Populismus. Um das Geschäft mit dem Faschismus und welche Gegenmaßnahmen möglich sind bzw. was zu tun ist. Exklusive, neue Details werden an diesem Abend gemeinsam verhandelt.
    Mit unter anderen Martin Murphy, Jean Peters und noch unbekannten Dritten.

    Linienstraße 227
    Berlin, Berlin 10178 Germany
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  • „Akten des Missbrauchs“: Film-Screening

    „Akten des Missbrauchs“: Film-Screening

    19. Mai um 20:15 in Köln

    Ein Zufallsfund eröffnet die Spur zu einem geheimen Vatikan-Archiv: Darin lagern Dokumente über unzählbare Verbrechen im Namen der katholischen Kirche.

    Die Geschichte beginnt bei Andreas Perr aus Bayern. Er wurde als Kind von seinem Priester missbraucht. Die Folgen dieser Taten begleiten ihn bis heute. Obwohl die Taten strafrechtlich verjährt sind, sucht Perr nach Wiedergutmachung. Vor Gericht fordert er deshalb Schmerzensgeld vom Erzbistum München und Freising.

    Die Dokumentation verfolgt die Spuren des Verfahrens, stößt auf einen brisanten Brief des ehemaligen Papst Benedikt XVI und von dort auf immer mehr interne Schreiben der Kirche, die in ein Netzwerk rund um den Globus führen: in die USA, nach Italien, Portugal, bis nach Kolumbien. Überall zeigt sich ein ähnliches Muster. Vorwürfe gegen Priester werden gemeldet, Berichte verfasst und nach Rom geschickt – doch Konsequenzen bleiben aus oder verzögern sich über Jahre. Täter werden geschützt. Im Mittelpunkt dieser akribischen Erfassung des Missbrauchs: der Vatikan.

    In den Archiven des Vatikans lagern bis heute Akten, Briefe und Protokolle des Missbrauchs – Zeugnisse von Verbrechen, Wissen und Entscheidungen. Wie viel wusste die Kirche? Und wer entschied, welcher Täter verfolgt werden sollte, wer unbehelligt bleiben durfte, was verborgen bleibt?

    „Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“ erzählt von Menschen, die das Schweigen brechen: von Betroffenen, die für Gerechtigkeit kämpfen, von Initiativen, die eigene Archive aufbauen, und von Journalisten, die trotz Widerständen weiter recherchieren. Der Film legt die Strukturen eines Missbrauchs-Systems offen, das jahrzehntelang funktionieren konnte, weil es im Verborgenen blieb.

    Eine investigative Reise in das Machtzentrum der Kirche – und zu der Frage, wie lange dieses Archiv noch verschlossen bleiben darf.

    Sensibler Inhalt
    Diese Veranstaltung thematisiert sexuellen Missbrauch, Machtmissbrauch und institutionelles Versagen innerhalb der katholischen Kirche. Die dargestellten Inhalte beruhen auf realen Erfahrungen, Berichten und historischen Zusammenhängen. Sie enthalten Beschreibungen von sexualisierter Gewalt, spirituellem Missbrauch sowie deren psychischen und sozialen Folgen.
    Wenn diese Inhalte starke emotionale Reaktionen auslösen, kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen – etwa bei vertrauten Personen oder professionellen Beratungsstellen.

    Maybachstraße 111
    Köln, Nordrhein-Westfalen 50670

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  • „Akten des Missbrauchs“: Film-Screening mit Q & A

    „Akten des Missbrauchs“: Film-Screening mit Q & A

    16. Mai um 18:30 – 20:30 in Würzburg

    Ein Zufallsfund eröffnet die Spur zu einem geheimen Vatikan-Archiv: Darin lagern Dokumente über unzählbare Verbrechen im Namen der katholischen Kirche.

    Die Geschichte beginnt bei Andreas Perr aus Bayern. Er wurde als Kind von seinem Priester missbraucht. Die Folgen dieser Taten begleiten ihn bis heute. Obwohl die Taten strafrechtlich verjährt sind, sucht Perr nach Wiedergutmachung. Vor Gericht fordert er deshalb Schmerzensgeld vom Erzbistum München und Freising.

    Die Dokumentation verfolgt die Spuren des Verfahrens, stößt auf einen brisanten Brief des ehemaligen Papst Benedikt XVI und von dort auf immer mehr interne Schreiben der Kirche, die in ein Netzwerk rund um den Globus führen: in die USA, nach Italien, Portugal, bis nach Kolumbien. Überall zeigt sich ein ähnliches Muster. Vorwürfe gegen Priester werden gemeldet, Berichte verfasst und nach Rom geschickt – doch Konsequenzen bleiben aus oder verzögern sich über Jahre. Täter werden geschützt. Im Mittelpunkt dieser akribischen Erfassung des Missbrauchs: der Vatikan.

    In den Archiven des Vatikans lagern bis heute Akten, Briefe und Protokolle des Missbrauchs – Zeugnisse von Verbrechen, Wissen und Entscheidungen. Wie viel wusste die Kirche? Und wer entschied, welcher Täter verfolgt werden sollte, wer unbehelligt bleiben durfte, was verborgen bleibt?

    „Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“ erzählt von Menschen, die das Schweigen brechen: von Betroffenen, die für Gerechtigkeit kämpfen, von Initiativen, die eigene Archive aufbauen, und von Journalisten, die trotz Widerständen weiter recherchieren. Der Film legt die Strukturen eines Missbrauchs-Systems offen, das jahrzehntelang funktionieren konnte, weil es im Verborgenen blieb.

    Eine investigative Reise in das Machtzentrum der Kirche – und zu der Frage, wie lange dieses Archiv noch verschlossen bleiben darf.

    Im Anschluss an die Filmvorführung laden wir zu einem Q & A mit Marcus Bensmann, dem Reporter hinter der Recherche, sowie Prof. Dr. Claudia Nothelle, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), ein.

    Sensibler Inhalt
    Diese Veranstaltung thematisiert sexuellen Missbrauch, Machtmissbrauch und institutionelles Versagen innerhalb der katholischen Kirche. Die dargestellten Inhalte beruhen auf realen Erfahrungen, Berichten und historischen Zusammenhängen. Sie enthalten Beschreibungen von sexualisierter Gewalt, spirituellem Missbrauch sowie deren psychischen und sozialen Folgen.
    Wenn diese Inhalte starke emotionale Reaktionen auslösen, kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu holen – etwa bei vertrauten Personen oder professionellen Beratungsstellen.

    Frankfurter Straße 87
    Würzburg, Bayern 97082 Germany

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  • Undercover-Journalismus: Simulation, Ethik, Praxis

    Undercover-Journalismus: Simulation, Ethik, Praxis

    26. Juni – 28. Juni in Berlin

    Wie und wann arbeitet man undercover? Was sind die ethischen und rechtlichen Voraussetzungen? Was sind die technischen und psychologischen Mittel?

    Mit Julian Hessenthaler, der die Honigfalle des Ibiza Skandals aufbaute, die nach Veröffentlichung zum Sturz der österreichischen Regierung führte, und Jean Peters, der die Recherche Geheimplan gegen Deutschland bei CORRECTIV leitete. Experte für Risiko-Management und Krisenkommunikation Ruben Neugebauer organisiert den Workshop gemeinsam mit Jean Peters. 

    Dieser Workshop bietet einen Einblick in die Methoden des Undercover-Journalismus. Über drei Tage hinweg tauchen die Teilnehmenden in eine realitätsnahe, inszenierte Rechercheumgebung ein und werden Teil einer Undercover-Redaktion.

    Die Gruppe arbeitet kollektiv an verdeckten Recherchen, testet technische Geräte, gerät in kritische Situationen – und muss individuelle und Gruppenentscheidungen treffen, die journalistischen und ethischen Kriterien genügen.

    Begleitet wird die Arbeit durch Inputs zu:

    • Presseethik und juristischen Grenzen
    • Recherchemethoden und technischer Umsetzung
    • Social Engineering, Legendenbildung und Gesprächsführung
    • Umgang mit Stress, Risiko und Enttarnung

    Ein besonderer Fokus liegt auf der Reflexion:
    Welche Mittel sind legitim? Wo wird die journalistische Täuschung problematisch? Und wie verändert sich journalistisches Arbeiten unter extremen Bedingungen – individuell und im Team?

    Format

    • Freitag (26.6.): Einstieg & Vorbereitung, ggf. erste Übungen (ganztägig)
    • Samstag (27.6.): Simulation & intensive Praxis (ganztägig)
    • Sonntag (28.6.): Auswertung & Abschluss (bis Nachmittag)

    Bitte zur Planung auch die Abende einbeziehen und weitere Termine am Wochenende vermeiden. Programm geht bis in den Abend hinein, geplant sind gemeinsame Abendessen.

    Zielgruppe

    Der Workshop richtet sich an Journalisten und Journalistinnen, die Undercover arbeiten wollen:

    • freie Journalisten und Journalistinnen
    • Journalisten und Journalistinnen mit Praxiserfahrung
    • engagierte Nachwuchsjournalisten und Journalistinnen mit erkennbarem Potential
    • Gruppen aus angrenzenden Bereichen, die die journalistischen Regeln lernen möchten

    WICHTIG: Der Kurs richtet sich ausschließlich an Menschen, die Undercover-Methoden in ihrer Arbeit anwenden möchten. Gesucht ist eine Gruppe mit hoher Motivation und Interesse an intensiver Zusammenarbeit.

    Die Teilnahme erfolgt über ein kurzes Bewerbungsverfahren, um eine passende und arbeitsfähige Gruppe zusammenzustellen.

    Teilnahmegebühr

    • 250 € regulär
    • 150 € ermäßigt (für Menschen in Ausbildung)
    • Budget für zwei Abendessen à 20 – 40 Euro und am Sonntag eigenes Mittagessen einplanen. 

    Die Teilnahmegebühr beinhaltet alle Lehrmaterialien und Verpflegung während der Workshopeinheiten.

    Bewerbung

    Die Plätze sind begrenzt.
    Zur Bewerbung gehören:

    • kurzer Lebenslauf / einige Angaben zur bisherigen journalistischen Praxis
    • kurze Motivationsbeschreibung
    • kurzes Rechercheprojekt

    VERLÄNGERTE BEWERBUNGSFRIST bis 1. Juni 2026 um 18 Uhr abends.

    [→ Hier bewerben]

    Warum teilnehmen?

    • Austausch mit anderen engagierten Journalisten und Journalistinnen
    • Undercover 1×1 von internationalen Experten
    • realitätsnahe Simulation statt nackter Theorie
    • Erfahrung, wie Undercover-Arbeit im Team funktioniert
    • Arbeit an der eigenen journalistischen Haltung und Entscheidungsfähigkeit

    Austausch mit anderen engagierten Journalisten und Journalistinnen

    Ort

    Genauer Ort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben
    Berlin,
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